Was ist neu in Fedora 36? Alles, was du wissen musst!

Das Fedora-Projekt hat sein neuestes Angebot in Form von Fedora 36 veröffentlicht und gewinnt dank einer Reihe solider Funktionen bereits an Dynamik. Von einer aktualisierten Desktop-Umgebung bis hin zu neuen Tools und Treibern ist in dieser neuen Version viel los.

Was ist neu in Fedora Workstation 36?

Fedora hat den Ruf innovativ zu sein und modernste Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, und Version 36 setzt diese Serie fort und erweist sich dennoch als solides System. Der folgende Abschnitt beschreibt die wichtigsten neuen Funktionen der Fedora Workstation 36, der Desktop-Version von Fedora.

Fedora 36 ist da! Gnome 42, Kernel 5.17, Wayland, Screenshot uvm
Dieses Video auf YouTube ansehen.
Mit dem abspielen des Videos stimmst du den Datenschutzrichtlinien (siehe Datenschutz) von Youtube zu.

Aktualisierter GNOME-Desktop

Die neue Fedora-Version wird mit der neuesten Version von GNOME 42 geliefert, die mehrere Leistungsvorteile und UX-Änderungen bietet. Viele beliebte Linux-Apps wurden für einen erhöhten Stil auf GTK 4 portiert, während es auch zwei neue Apps gibt: Texteditor und Konsole.

Benutzer, die die proprietären Treiber von Nvidia ausführen, können Wayland jetzt standardmäßig nutzen. Es bietet eine bessere Hardwarebeschleunigung in Bezug auf die grafische Wiedergabetreue. Die Handhabung von Eingabeereignissen wurde verbessert, was zu einer geringeren Eingangslatenz und einer erhöhten Reaktionsfähigkeit des Systems unter Last führte.

Die Gesamtästhetik von Fedora 36 ist dank der runderen und sauber verteilten Komponenten von GNOME 42 aufgefrischt. Die obere Leiste ist nicht mehr abgerundet, während alle Symbole ein neues Aussehen haben.

Bist du interessiert daran ein echter Linux-Administrator zu werden und Zertifizierungen im Linux-Bereich abzulegen?

Dann besuche doch meinen Linux Enterprise-Kurs auf Udemy, welcher dich auf die wichtigste Linux-Zertifizierung vorbereitet und dich zu einem echten zertifizierten Linux-Administrator macht!

Universeller Dunkelmodus

Fedora 36 wird mit einem völlig neuen Dunkelmodus geliefert, der ein dunkles Thema auf alle Anwendungen anwendet, die dieses Farbschema unterstützen. Die Out-of-the-Box-Wallpaper bieten auch Dark-Modus-Varianten für eine kohärentere Benutzererfahrung.

Das dunkle Thema sieht großartig aus, reduziert die Belastung der Augen und hilft, die Akkulaufzeit deiner Geräte zu sparen, besonders wenn du dich auf einem OLED-Bildschirm befindest. Du kannst den Dunkelmodus als Standard festlegen, indem du zu Einstellungen Darstellung gehst.

Neues Screenshot-Tool

Die Screenshot-Oberfläche wurde aktualisiert, um eine bessere Benutzererfahrung zu bieten und die Dinge zu vereinfachen. Durch Drücken der Drucktaste wird der aktuelle Bildschirm standardmäßig nicht mehr gespeichert. Stattdessen wird ein neues Menü angezeigt, in dem du zwischen dem Speichern des gesamten Bildschirms, einem bestimmten Fenster oder einer rechteckigen Auswahl wählen kannst.

Zuvor musstest du die Screenshot-App manuell öffnen, um all dies zu tun. Du kannst auch wählen, ob du den Mauszeiger in diesem neuen Menü ein- oder ausblenden möchtest. Was es spannender macht, ist, dass du nicht nur Screenshots machen, sondern auch deinen Bildschirm direkt aus dem neuen Menü aufzeichnen kannst.

Aktualisierte Kern-Apps

Der Übergang zu GNOME 42 bietet mehrere Updates für die Kernanwendungen von Fedora. Viele davon wurden auf GTK 4 portiert und verwenden die libadwaita-Widget-Bibliothek zur Implementierung der Human Interface Guidelines von GNOME.

Dateien ermöglichen es dir beispielsweise Dateien nach Erstellungsdatum zu sortieren und bietet visuelle Verfeinerungen wie eine benutzerdefinierte Kopfleiste und eine Umbenennungsoberfläche. Die Software-Schnittstelle bietet jetzt zusätzliche Informationen über App-Updates, während die Einstellungen auch Schnittstellenänderungen erhalten haben.

Der Standard-Texteditor wurde von Gedit in Text Editor geändert, eine neue GTK-4-App. Du kannst jedoch immer noch nach Gedit suchen und es installieren, wenn du möchtest.

Allgemeine Verbesserungen und andere Updates

Fedora 36 wird mit dem Kernel 5.17 und Ansible 5 geliefert, der neuesten Version des Tools. Es unterteilt die Engine in zwei theansible-core-Komponenten- und Sammlungspakete.

Cockpit bietet jetzt ein Modul für die NFS-Verwaltung und Samba-Freigaben, wodurch die Netzwerk-Dateifreigabe überschaubarer wird. Entwickler werden auch die neuesten Programmierwerkzeuge genießen, darunter Podman 4.0, Golang 1.18, PHP 8.1 und Ruby 3.1.

Bleibe mit Fedora 36 einen Schritt voraus

Fedora 36 ist eine abgerundete Version, die viele Benutzer spannend finden sollten. Es bietet die hochmoderne Software, die Fedora bekanntermaßen bringt, aber in Bezug auf Leistung und Stabilität nicht ins Stocken gerät. Da Canonical gerade Ubuntu 22.04 LTS veröffentlicht, wird es interessant sein zu sehen, wie Fedora mit Ubuntu in der Desktop Welt konkurriert.